Projektbezeichnung

Radverkehrskonzept Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

Auftraggeber

Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

Radverkehrskonzept Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen

Ansprechpartner

Andreas Süß, Klimaschutzbeauftragter. Kundenmeinung Rezension Planungsbüro Rad topplan

Inhalte und Ziele

  • Radverkehrskonzept als gemeinsame Zielsetzung für zukünftige Radverkehrsförderung
  • Netzkonzeption für den Alltagsradverkehr in Kooperation mit allen Beteiligten und Interessierten (Kommunen, Landkreis, Staatliches Bauamt, Vereine etc.)
  • Intensive persönliche Abstimmung des gesamten Planungsprozesses mit dem Auftraggeber, den einzelnen Kommunen und allen Baulastträgern
  • Aufnahme und Analyse von Problemstellen und Qualitätskriterien auf 475 Kilometern Alltagsradwegenetz, inklusive Erfassung von Führungsform, Wegezustand, Wegebelag, Verkehrsbelastungen, etc.
  • Aufnahme der bestehenden Freizeit-Radwegweisung und Mängelanalyse des Bestandes
  • Aufbau eines professionellen Wegekatasters in einer GIS-Datenbank, inklusive Einarbeitung der bestehenden Radwegweisung des Freizeitradnetzes
  • Identifikation und Priorisierung von Netzlücken, Wunschlinien und Entwicklungsmaßnahmen im Alltagsradwegenetz
  • Bereitstellung Geoportal maps.topplan.de mit täglicher Datenaktualisierung zur Abstimmung des Planungsprozesses
  • Prüfbericht mit qualitativer Bewertung des Radwegenetzes und Handlungsempfehlungen für Kommunen und Baulastträger zum Umgang mit Gefahrenstellen, zur Verbesserung der Radinfrastruktur und zur Radverkehrsförderung insgesamt

Projektablauf

Projektablauf Auftaktveranstaltung Entwurfsplanung und Abstimmung Radwegenetz Ortsbefahrung mit Bestandsanalyse Beschilderungsplanung und Bestellung, Abschlussbericht und Radverkehrshandbuch

Das Projekt

Fokus sollte hierbei die Erstellung eines zielführenden Radwegenetzes, mit schnellen und direkten Verbindungen zwischen den Gemeinden und Städten im ganzen Landkreis sein. Besonderes Augenmerk galt Pendlerzielen und wichtigen Arbeitsstätten

Nachdem der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen bereits seit langer Zeit über ein gut ausgeschildertes Freizeitnetz verfügt, hat sich der Landkreis 2019 zum Ziel gesetzt, den Radverkehr weiter zu fördern und ein Radverkehrskonzept mit dem Schwerpunkt Alltagsradverkehr erstellen zu lassen.

Fokus sollte hierbei die Erstellung eines zielführenden Radwegenetzes, mit schnellen und direkten Verbindungen zwischen den Gemeinden und Städten im ganzen Landkreis sein. Besonderes Augenmerk galt Pendlerzielen und wichtigen Arbeitsstätten, Einkaufs- und Versorgungswegen, aber auch weiterführenden Schulen. Eine übergreifende Abstimmung

zwischen Städten, Gemeinden, Baulastträgern und weiteren Belangträgern war eines der Kernelemente. Ziel war, durch den Einbezug aller Akteure das Miteinander zu fördern, die Akzeptanz steigern und nicht zu sichern, dass alle relevanten Blickwinkel eingebracht werden konnten.

Auch die Befahrung und Analyse des Radwegenetzes vor Ort war ein zentrales und wichtiges Element, um den Status quo zu erfassen und Problemstellen mit anschließenden Handlungsempfehlungen herauszuarbeiten. Letzen Endes sollte mit dem Alltagsradverkehrskonzept eine Investition in die Zukunft der Radverkehrsförderung im Landkreis geleistet werden.

Was folgt

Bereits während der Projektlaufzeit wurden große Fortschritte im Bereich der Radverkehrsförderung gemacht und es konnten 10 Zielsetzungen zur Förderung des Alltagsradverkehrs im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen generiert werden, an denen in Zukunft gearbeitet werden soll.

Förderung des Alltagsradverkehrs im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

Daten und Fakten

  • Rund 475 Kilometer Alltagsradwegenetz wurden vor Ort analysiert (hinzu kommen weitere Strecken des Freizeitradnetzes)
  • Fast 350 Kilometer des Alltagsradwegenetzes sind aktuell bereits befahrbar, der Rest sind Netzlücken, Wunschlinien oder in Planung befindliche Radverbindungen
  • Erfassung von fast 1.000 Streckeninformationen, rund 300 punktuellen Problemstellen und knapp 50 Netzlücken als Basis für die Handlungsempfehlungen
  • Einpflegen von ca. 1.100 Wegweiser-Standorte in ein umfassendes Wegweisungs-Kataster

Weitere Informationen